************ SETUP.TXT ************ Vielen Dank, daß Sie sich für Microsoft Windows NT entschieden haben. Die folgenden ausführlichen Anmerkungen sollen Ihnen helfen, diese Software bestmöglich zu nutzen. Die Rückmeldungen mehrerer tausend Windows NT-Betabenutzer haben gezeigt, daß Windows NT-Setup in fast allen Fällen reibungslos ausgeführt wird. Es gibt allerdings einige Fälle, in denen Sie infolge von Inkompatibilitäten oder Konflikten der Hardware auf Probleme stoßen können. SETUP.TXT enthält Informationen, die Ihnen bei einigen Hardware-Konfigurationen hilfreich sein können, um Windows NT oder Windows NT Advanced Server erfolgreich zu installieren. Alle Informationen gelten sowohl für Windows NT als auch für Windows NT Advanced Server. Weitere Informationen zu der Installation finden Sie in den Kapiteln "Installieren von Windows NT" und "Fehlersuche" im Windows NT Systemhandbuch oder im Windows NT Advanced Server Systemhandbuch. 1.0 Löschen alter Versionen Wenn Sie eine Vorab-Version von Windows NT installiert haben, sollten Sie diese vor der Installation der aktuellen Version löschen. Je nachdem, in welcher Version das Windows NT-Startprogramm (Boot Loader) vorliegt, kann es sein, daß das Startprogramm entweder nur die aktuelle oder nur die alte Version des Betriebssystems unterstützt. 2.0 Allgemeine Hardware-Hinweise Die Hardware-Unterstützung von Windows NT ist breit gefächert. Unterstützt werden über 1600 x86- Einzelprozessorsysteme, über 25 x86-Multiprozessorsysteme sowie RISC-Systeme (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Hardware-Kompatibilitätsliste). Einige Sonderfälle werden im folgenden behandelt. 2.1 Interruptkonflikte Wenn Computer mehrere Geräte unterstützen, kommt es hin und wieder zu Problemen mit Interrupts, E/A-Anschlüssen oder der Speicherverwendung. Wir haben diese Fälle berücksichtigt, soweit dies möglich war. Probleme bei der Verwendung eines unterstützten Gerätes sind möglicherweise auf die spezifische Hardwarekonfiguration zurückzuführen. Detailliertere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung zur Hardware oder erhalten Sie von dem Systemhersteller. 2.2 ROM-Shadowing Wenn Sie bei einem Multiprozessorsystem auf nicht behebbare Installationsprobleme stoßen, sollten Sie versuchen, die Installation mit deaktiviertem ROM-Shadowing auszuführen. 3.0 Spezielle Rechnersysteme 3.1 ACER AcerFrame 3000 MP Bevor Sie Windows NT installieren, müssen Sie das Shadowing des RAM Video-BIOS deaktivieren. 3.2 IBM Personal System/2 Bei einigen IBM PS/2-Systemen wird nur ein Teil des Speichers erkannt, wenn der Systemstart von der Windows NT- Setupdiskette erfolgt. Ursache hierfür ist ein Speicherkartenproblem, das auftreten kann, wenn Ihr System eine Karte mit folgenden Artikelnummern enthält: FRU-88F0075 Option 87F9856 oder 87F9860 Bei den neueren Karten, die erhältlich sind, tritt dieses Problem nicht mehr auf. Die Artikelnummern der neueren Karten lauten: FRU-87F9916 or 34F2825 Option 34F3077 oder 34F3011 Die Verwendung von Kingston-Expansionsspeicher schafft ebenfalls Abhilfe bei diesem Problem. Es wird empfohlen, vor der Installation von Windows NT ein Systemupdate mit einer PS/2 Reference Disk, Version 1.21 oder höher, durchzuführen. 3.3 Installation auf einem IBM ThinkPad Windows NT kann nur dann auf den tragbaren Rechnern IBM ThinkPad 700C und 720C installiert und ausgeführt werden, wenn eine ABIOS-Korrektur vorgenommen wird. Kopieren Sie dazu die folgenden Dateien von der ThinkPad Reference Diskette nach C:\: ABIOS.SYS SF*.BIO 3.4 Olivetti LSX5030 Deaktivieren Sie bei Olivetti LSX5030 jegliches ROM- Shadowing. 3.5 Toshiba T4400SX - Monochrombildschirm Der Toshiba T4400SX-Bildschirm wird nicht unterstützt, wenn ein externer Monitor angeschlossen ist. 3.6 Gateway Nomad- und TI Travelmate-Notebook Windows NT kann auf diesen Computern nur mit dem benutzerdefinierten Setup richtig installiert werden. Eventuelle Probleme, die beim Ausführen des Setup-Programms während des Suchens nach SCSI-Adaptern auftreten, können Sie durch Löschen der SCSI-Treiber von der Installationsdiskette umgehen. Damit das Diskettenlaufwerk mit Windows NT einwandfrei funktioniert, muß das System mit dem Setup-Hilfsprogramm konfiguriert werden. Wählen Sie bei "Advanced Operating System" die Option "Auto". Sind Power Management-Treiber von Texas Instruments für diese Computer vorhanden, ist die Einstellung der Option "Auto" nicht erforderlich. Unter Windows NT ist für den installierten InPort/QuickPort- Mausadapter ein Maustreiber von Texas Instruments erforderlich. Sie können eine serielle Maus anschließen, bis der entsprechende Maustreiber von Texas Instruments verfügbar ist. Für die Verwendung des internen Modems bei diesen Computern ist ein Power Management-Treiber und Software von Texas Instruments erforderlich. Unter Windows NT ist die optimale Einstellung für den Netzwerkadapter NE2000 bei IRQ5 und E/A-Anschlußadresse 340H. 3.7 Gateway 2000- und Micronics Gemini 486 VLB- Motherboards Auf Systemen, die einen UltraStor U34F Local Bus-Controller mit einem Micronics Gemini 486 VLB-Motherboard verwenden, kann die Ausführung von Windows NT abgebrochen werden. Diese Hardwarekombination ist bei einigen älteren Gateway-Systemen anzutreffen. Ursache hierfür ist ein Zeitgeberproblem, das unter Windows NT nur bei dem UltraStor U34F in Verbindung mit dem Micronics Gemini 486 VLB-Motherboard auftritt. Durch Deaktivieren des externen Cache des Motherboards sollte Windows NT lauffähig sein. Bei ISA-Bus-Controllern von UltraStor kommt dieses Problem nicht vor. Ebensowenig tritt es bei Gateway 2000- oder Micronics VLB-Motherboards mit blauem OverDrive-Sockel auf. Dieses Problem läßt sich mit einem Upgrade lösen, das Micronics für das Gemini 486 VLB-Motherboard anbietet. Das Motherboard ist hierfür an Micronics unter Angabe der Micronics-Referenznummer VLBA03 einzusenden. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Micronics-Händler. Falls Sie einen Gateway-Computer haben, fordern Sie bei Gateway 2000 Informationen über ein Upgrade an. 3.8 Zeos Freestyle/SL Notebook Computer Wenn Sie Windows NT auf einem solchen Rechner installieren, müssen Sie den Rechner ausschalten, sobald der von Setup im Textmodus ausgeführte Teil der Installation abgeschlossen ist und Sie aufgefordert werden, STRG+ALT+ENTF zu drücken, um den Rechner neu zu starten. Andernfalls kann es sein, daß ein Fehler des Tastatur-Controllers auftritt. 3.9 MIPS-Computer Einige MIPS-Computer unterstützen die Anzeige von Umlauten (Zeichencode > 128) in ihrer Firmware nicht. Deswegen werden Umlaute während des textbasierten Teils des Setups nicht angezeigt. Nach der Installation von Microsoft Windows NT hat dies keine Auswirkungen mehr. 4.0 Allgemeine Informationen zu Laufwerken 4.1 Erstellen von Datenträgersätzen über BIOS Windows NT unterstützt das Erstellen von Datenträgersätzen über BIOS (d.h. zwei unterschiedliche Laufwerke erhalten einen einzigen Laufwerkbuchstaben) nur bei dem UltraStor- Controller 124f. 4.2 Controller und Laufwerke mit Cache-Funktionen Windows NT unterstützt Cache-Funktionen von Controllern und Laufwerken nur, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft: - Der Controller verfügt über einen Treiber, der das Cache-Verfahren explizit unterstützt (z.B. DPT oder IBM SCSI-Caching Adapter). - Write-through ist aktiv (d.h. die Cache-Speicherung von Schreibdaten ist deaktiviert). Die Einstellung kann von Hand oder standardmäßig beim Starten des Computers erfolgen. - Die gesamte Cache-Option ist ausgeschaltet. Die Einstellung kann von Hand oder standardmäßig beim Starten des Computers erfolgen. In allen anderen Fällen besteht bei dem Verwenden eines Controllers oder Laufwerks mit Cache-Funktionen das Risiko eines Datenverlustes, wenn der Computer neu gestartet wird oder es zu einem Stromausfall kommt, bevor der Cache- Speicher geleert ist. Dieses Risiko können Sie verringern, indem Sie vor einem Neustart mindestens eine Minute (oder weniger, wenn Sie die maximale Dauer des Cachezyklus kennen) warten, nachdem sämtliche Systemaktivitäten beendet wurden. Anhand der Kontrolleuchte des Datenträgers können Sie die Cache-Speicherung von Schreibdaten bei Ihrem System gut verfolgen. Dies gilt für die anfängliche Installation von Windows NT ebenso wie für das Schließen des Systems. beachten Sie, daß ein unerwarteter Stromausfall jederzeit die Daten auf dem Datenträger beeinträchtigen kann, möglicherweise sogar bis hin zur Unlesbarkeit des Datenträgers. Dieses Risiko läßt sich verringern, indem die Zeitdauer für die Cache-Speicherung bis zum Schreiben der Daten auf den Datenträger so kurz wie möglich gehalten wird. 4.3 Unterstützung von IDE/ESDI-Laufwerken Windows NT unterstützt höchstens zwei IDE/ESDI-Laufwerke pro Controller. Ein zweiter IDE/ESDI-Controller von Compaq (nur bei Compaq-Geräten) oder ein integrierter Controller, wie bei Gateway 2000 VLB-Computern, werden von Windows NT standardmäßig unterstützt. Wenn Sie ein System mit 2 bis zu 6 IDE- oder ESDI-Controllern konfigurieren möchten, können Sie beim Microsoft Software Service weitere Informationen anfordern. 4.4 Installieren auf einem System, das über ein ESDI- Laufwerk mit mehr als 1024 Zylindern verfügt In einigen Fällen verläuft die Installation von Windows NT solange normal, bis der erste Startvorgang von der Festplatte aus erfolgtl, auf der Windows NT installiert ist. Das Windows NT-Startprogramm (Boot Loader) lädt verschiedene Dateien und erzeugt dann den schweren Systemfehler 0x0000006b (STOP: 0x0000006b) zusammen mit der Meldung, daß die Prozeßinitialisierung der Phase 1 fehlschlug (PROCESS1_INITIALIZATION_FAILED). Auf diese Meldung folgen einige hexadezimale Zahlen als Speicherauszug, und das System ist blockiert. Wenn Sie auf dieses Problem stoßen, können die folgenden Informationen hilfreich sein. Mit den weiter unten aufgeführten ESDI-Controllern wurden Versuche durchgeführt, wobei eine Festplatte verwendet wurde, die im formatierten Zustand eine Kapazität von über 516 MB (1 MB = 1.048.576 Bytes) hatte. Die MS-DOS- Beschränkung auf 1024 Zylinder macht es erforderlich, daß auf dem jeweiligen Controller eine spezielles BIOS-Mapping verwendet wird, um die Geometrie des Laufwerks zu ändern. ESDILaufwerke können während einer Basisformatierung (Low- levelFormatierung) mit unterschiedlichen Werten für "Sektoren pro Spur" (SpS) vorbereitet werden, so zum Beispiel mit einer 53oder 63-SpS-Geometrie. Das nachstehende Beispiel verdeutlicht, wie sich unterschiedliche SpS-Formate auf die Laufwerkkapazität auswirken. 1024 Zylinder X 15 Köpfe X 53 SpS X 512 Bytes pro Sektor = 398 MB im formatierten Zustand oder 1024 Zylinder X 15 Köpfe X 63 SpS X 512 Bytes pro Sektor = 472 MB im formatierten Zustand Wird mit 63 SpS gearbeitet, ergeben sich 74 MB mehr Speicherplatz. Windows NT ist kompatibel zu beiden Geometrien und kann unter der Voraussetzung, daß das Laufwerk/der Controller dies unterstützt, auf die Zylinder zugreifen, die oberhalb von 1024 liegen. Dieser Speicherplatz kann partitioniert und formatiert werden, ist aber für MS-DOS als Startbetriebssystem nicht verfügbar. Einige Controller sind jedoch in der Lage, die oberhalb von 1024 befindlichen Zylinder wieder abzubilden (Remapping), so daß entweder MS-DOS oder Windows NT den gesamten Speicherplatz nutzen kann. Es folgt ein Beispiel: 1632 Zylinder X 15 Köpfe X 53 SpS X 512 Bytes pro Sektor = 634 MB im formatiereten Zustand Mit den nachstehend aufgeführten ESDI-Controllern wurden Versuche durchgeführt. Es sind die Ergebnisse bezüglich der Windows NT-Kompatibilität aufgeführt: DTC (Data Technology Corp) Modell 6282-24: Die größte zu Windows NT kompatible Geometrie ist 63 SpS sowie unter MS-DOS eine Beschränkung auf 1024 Zylinder. Windows NT kann auf die oberhalb von 1024 liegenden Zylinder zugreifen. Die Basisformatierung (Low-level- Formatierung) dürfen Sie nicht im Modus "Head Mapping" vornehmen. Modell 6290-24: Die größte zu Windows NT kompatible Geometrie ist 63 SpS sowie unter MS-DOS eine Beschränkung auf 1024 Zylinder. Da diese Karte nicht über ein eigenes BIOS verfügt, kann Windows NT nicht auf die oberhalb von 1024 liegenden Zylinder zugreifen. Modell 6290 SEZ (Dualer SCSI/ESDI-Controller): Die größte zu Windows NT kompatible Geometrie ergibt sich bei Einsatz der BIOS-Verschiebung in der EISA- Konfiguration und ist 63 SpS sowie unter MS-DOS eine Beschränkung auf 1024 Zylinder. Windows NT kann auf die oberhalb von 1024 liegenden Zylinder zugreifen. Modell 6295-24: Die größte zu Windows NT kompatible Geometrie ist 63 SpS sowie unter MS-DOS eine Beschränkung auf 1024 Zylinder. Da dieses Modell über ein eigenes BIOS verfügt, kann Windows NT auf die oberhalb von 1024 liegenden Zylinder zugreifen. Die Basisformatierung (Low-level- Formatierung) dürfen Sie nicht im Modus "Head Mapping" vornehmen. Adaptec Modell 2322D: Es gibt mehrere Methoden, um die größtmögliche Laufwerkkapazität zu erreichen: 1. Deaktivieren Sie die Tabelle der definierten Laufwerktypen sowie das auf dem Controller befindliche BIOS. Verwenden Sie dann einen benutzerdefinierten Laufwerktyp mit den tatsächlichen Parametern des Laufwerks. Zum Beispiel: Laufwerktyp im CMOS=48 Zylinder=1632 Köpfe=15 SPS=53 Diese Werte ergeben eine Kapazität von 634 MB. MS- DOS kann nach wie vor nur auf die ersten 1024 Zylinder zugreifen, so daß es 398 MB zur Verfügung hat. Windows NT kann auch auf die Zylinder zugreifen, die oberhalb von 1024 liegen, hat also 236 MB mehr zur Verfügung als MS-DOS. 2. Bei dieser Vorgehensweise kann sowohl MS-DOS als auch Windows NT auf das gesamte Laufwerk zugreifen. Stecken Sie die Jumper des Controllers so, daß der Modus "Drive Splitting" aktiviert wird. Deaktivieren Sie die Tabelle der definierten Laufwerktypen sowie das auf dem Controller befindliche BIOS. Tragen Sie für das erste physikalische Laufwerk folgende Werte in das CMOS ein: Zylinder=1024 Köpfe=15 SPS=53 Dadurch ergibt sich eine Laufwerkkapazität von 398 MB. Tragen Sie für das zweite Laufwerk (es erscheint als physikalisches Laufwerk) folgende Werte in das CMOS ein: Zylinder=606 Köpfe=15 SPS=53 Dadurch ergeben sich weitere 236 MB. Windows NT registriert das Laufwerk als zwei physikalische Laufwerke. UltraStor Alle Modelle mit PROM-Versionen, deren Nummern kleiner als #####-009 sind. Die größte zu Windows NT kompatible Geometrie ist 63 SpSsowie unter MS-DOS eine Beschränkung auf 1024 Zylinder. Windows NT kann auf die oberhalb von 1024 liegenden Zylinder zugreifen. Alle Modelle mit PROM-Versionen, deren Nummern größergleich #####-009 sind. Die größte zu Windows NT kompatible Geometrie ergibt sich, wenn die Basisformatierung (Low-Level- Formatierung) mit dem Modus "Track mapping" erfolgt. Sowohl MS-DOS als auch Windows NT können auf alle Spuren der Festplatte zugreifen. 5.0 SCSI-Geräte Windows NT unterstützt über 60 SCSI-Hostadapter, über 30 SCSI-CD-ROM-Laufwerke, über 40 SCSI-Bandlaufwerke, über 10 SCSI-Wechselmediensysteme und einige SCSI-Scanner. Im folgenden werden einige Einzelheiten zur SCSI-Unterstützung von Windows NT dargestellt. Dieser Abschnitt enthält Informationen über das Konfigurieren von SCSI-Geräten unter Windows NT. 5.1 SCSI-CD-ROM-Geräte Für den problemlosen Betrieb der mit Windows NT 3.1 gelieferten SCSI- und CD-ROM-Unterstützung ist es erforderlich, daß die CD-ROMs jeweils die SCSI-Parität bereitstellen. Bei vielen Laufwerken ist dies eine konfigurierbare Option oder der aktivierte Standard. Entnehmen Sie die entsprechenden Informationen zur Laufwerkskonfiguration Ihrer CD-ROM-Dokumentation. Laufwerke, die keine SCSI-Parität bereitstellen bzw. unterstützen, sind beispielsweise NEC CDR-36 und CDR-37. 5.2 Installieren von einem SCSI-CD-ROM-Gerät Wenn Sie Windows NT von einem SCSI-CD-ROM-Laufwerk aus installieren, darf die Geräte-ID weder 0 noch 1 sein. Bei einigen SCSI-BIOS-Programmen sind 0 und 1 für Festplattenlaufwerke reserviert. Falls Sie Ihr CD-ROM-Gerät unter der ID 0 oder 1 installieren, wird im Setup wahrscheinlich eine weitere Partition angezeigt, die gar nicht existiert. Wenn Sie an einen SCSI-Host-Adapter zwei CD-ROM-Laufwerke angeschlossen haben, wird durch Windows NT-Setup manchmal nicht automatisch das CD-ROM-Laufwerk mit der höheren SCSI- ID verwendet. Wenn Sie bei der Verwendung eines CD-ROM- Laufwerks während des Setups aufgefordert werden, eine CD in das CD-ROM-Laufwerk einzulegen, legen Sie die CD in das andere CD-ROM-Laufwerk ein. Setup wählt ein CD-ROM-Laufwerk aus und spricht es als primäres CD-ROM-Laufwerk an. 5.3 Installieren von Windows NT mit einem systemeigenen Adaptertreiber Auf der Windows NT-CD werden in der Treiberbibliothek einige SCSI-Treiber sowie einige systemeigene CD-ROM- Adaptertreiber bereitgestellt. DieseTreiber befinden sich in den Unterverzeichnissen von \DRVLIB. Zu einigen Treibern gibt es eine Datei (README.TXT), in der jeweils weitere Konfigurationsinformationen stehen. Es empfiehlt sich, diese Informationen vor der Installation zu lesen. So können Sie diese Treiber installieren: 1. Greifen Sie aus Ihrem momentan geladenen Betriebssystem heraus auf die Windows NT-CD-ROM zu, und wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem sich der von Ihnen gewünschte Treiber befindet. 2. Kopieren Sie alle Dateien auf eine leere, formatierte Diskette, die sich in Laufwerk A: befindet (Windows NT- Setup sucht den jeweiligen Treiber immer auf der in das Laufwerk A: eingelegten Diskette). Geben Sie der Diskette die Bezeichnung "Treiberdiskette". 3. Beenden Sie (sofern erforderlich) das momentan geladene Betriebssystem, und führen Sie einen Neustart aus, bei dem sich die Windows NT CD-ROM-Setupdiskette in Laufwerk A: befindet. 4. Wenn Setup Sie dazu auffordert, "Benutzerdefiniertes Setup" oder "Express-Setup" zu wählen, müssen Sie "Benutzerdefiniertes Setup" wählen. 5. Bei der Wahl eines Adapters müssen Sie 'S' für zusätzliche SCSI-Adapter eingeben. 6. Markieren Sie den Eintrag "Andere (Erfordert vom Hersteller gelieferte Diskette)". 7. Setup fordert die Treiberdiskette an. Legen Sie die Diskette "Treiberdiskette" in Laufwerk A: ein. 5.4 Installieren von nichtunterstützten CD-ROM-Geräten Für den Fall, daß Sie Windows NT von MS-DOS aus installieren und Ihr System über ein nichtunterstütztes CD-ROM-Gerät verfügt, finden Sie die erforderlichen Informationen in dem Kapitel "Installieren von Windows NT" im Windows NT Systemhandbuch oder im Windows NT Advanced Server Systemhandbuch. 5.5 Hinzufügen eines CD-ROM-Laufwerks nach dem Installieren von Windows NT Wenn Sie Ihr System um ein CD-ROM-Laufwerk erweitern, nachdem Sie Windows NT installiert haben, müssen Sie die zu der Systemsteuerung gehörende Option "Geräte" dazu verwenden, die Geräteanmeldung zu konfigurieren. Für alle CD- ROM-Laufwerke müssen Sie den Anmeldewert (Startup-Wert) von Scsicdrm auf "System" einstellen. Unterstützt Ihr Laufwerk nicht SCSI-2-Audio, müssen Sie auch den Anmeldewert von Cdaudio auf "System" einstellen. Auch bei einigen SCSI-1-CD- ROM-Laufwerken sollte Cdaudio mit "System" belegt werden, zum Beispiel bei folgenden Laufwerken: Denon DRD-253; Pioneer-DRM-600; NEC Intersect 73, 73m, 74, 84; Hitachi 1750s, 1650s, 3650. Weitere Informationen darüber, wie Geräte gestartet werden, erhalten Sie, wenn Sie im Dialogfeld "Geräte" die Schaltfläche "Hilfe" wählen. 5.6 NEC Intersect-CD-ROM NEC Intersect-CD-ROM-Laufwerke sind mit einem Schalter ausgestattet, der Unterbrechungen während des Leserzugriffs ermöglicht. Standardeinstellung dieses Schalters ist "OFF", wodurch die Unterbrechungsfunktion deaktiviert wird. In diesem Fall kann während CD-ROM-Lesevorgangs auf kein anderes Gerät auf diesem SCSI-Bus zugegriffen werden. Da die Lesevorgänge eines Lesegerätes unter Umständen beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen, kann durch die "OFF"-Einstellung dieses Schalters die Leistungsfähigkeit des Systems merklich herabgesetzt werden. Zu einer solchen Verlangsamung kann es auch dann kommen, wenn das CD-ROM-Laufwerk gerade nicht aktiv ist. Dieses Problem können Sie umgehen, indem Sie Schalter Nr. 5 auf "ON" stellen. Dieser Schalter befindet sich bei den mit SW1 bezeichneten Schaltern. 5.7 SCSI-Abschluß Der SCSI-Bus muß an beiden Enden richtig abgeschlossen werden. Wenn Sie sowohl ein externes als auch ein internes SCSI-Gerät verwenden, ist es am besten, ein Abschlußstück (Terminator) am externen Gerät zu verwenden und die Abschlußstücke am SCSI-Adapter zu entfernen. Voraussetzung für eine effiziente Nutzung des SCSI-Adapter ist, daß auf dem SCSI-Bus entweder vom Adapter oder von einem an den Bus angeschlossenen SCSI-Gerät ein Abschlußwiderstand bereitgestellt wird. Einige Adapter verfügen über Abschlußwiderstände ohne Konfigurationsoptionen. Andere stellen Abschlußwiderstände nicht bereit (z.B. Future Domain 1660 and Trantor 128 and 130B). Bei anderen Adaptern hängt die Bereitstellung von Abschlußwiderständen wiederum von einer Jumpereinstellung auf dem Adapter ab (z.B. Future Domain 850M). Konsultieren Sie die Dokumentation zu Ihrem SCSI-Adapter und SCSI-Gerät, und stellen Sie sicher, daß auf dem SCSI-Bus ein Abschlußwiderstand vorhanden ist. 5.8 Adaptec Bei Adaptec-Adaptern kann es zu Konflikten in der Speicheradressierung mit anderen Karten, wie z.B. Netzwerkadaptern, kommen. In diesem Fall muß die Hardware durch Jumperänderungen neu konfiguriert werden. Die Geschwindigkeit für den direkten Speicherzugriff (Direct Memory Access, DMA) läßt sich bei dem Adaptec 154x SCSI- Controller nicht einstellen. Gegenwärtig unterstützt der Treiber AHA154X.SYS eine DMA-Transferrate von 5,0 MB. Bei der Adaptec AHA154xC-Karte kommt es auf den entsprechenden Abschluß und die Verkabelung an. Bei Systemen mit dieser Karte sollten SCSI-II-Kabel und/oder SCSI-II aktive Abschlußstücke verwendet werden. SCSI-II-Kabel sind von Amphenol Quintec and Icontec erhältlich. Wenn Sie sich nicht an diese Empfehlungen halten, treten möglicherweise Betriebsstörungen bis hin zu Datenfehlern auf. Adaptec AHA-1542C und Denon DRD-253 sind unter Windows NT nicht kompatibel. AHA-1542C erfordert aktive Abschlußstücke, und Denon DRD-253 CD-ROM ist mit einem integrierten passiven Abschlußstück ausgestattet. Der Adaptec 1640 Micro Channel-Adapter bietet in dieser Version keine Unterstützung für Maynard 2000 oder 1300 DAT- Laufwerke. Der 1640-Adapter wird auf IBM PS/2 Model 70- Computern nicht unterstützt. Ein bekanntes Problem stellt die Verwendung von Micronics VL- Bus-Motherboards in Verbindung mit Adaptec 1542x-Adaptern dar. Bei der Version 3.08 des Adaptec 154x-BIOS von 1988 wirft die Scatter/Gather-Funktion Probleme auf. Der Adaptec- Treiber erkennt dies und deaktiviert diese Funktion. Bei der erwähnten BIOS-Version informiert eine Bildschirmmeldung darüber, daß die Scatter/Gather-Funktion deaktiviert wurde. In diesem Fall können Sie bei Ihrem Händler Informationen über die derzeit aktuellste BIOS-Version (3.20) einholen. Bei höheren BIOS-Versionen als 3.08 tritt dieses Problem nicht mehr in Erscheinung. Das aktuelle 154x-BIOS unterstützt unter BIOS/MS-DOS und unter Windows NT auch Laufwerke über 1 GB. Windows NT kann Laufwerke über 1GB auch ohne Upgrade ansprechen. Der Adaptec AHA164x-Treiber protokolliert unnötigerweise Fehler. Diese treten auf, wenn NTBACKUP in Verbindung mit einem über AHA164x angeschlossenen Band verwendet wird. Die Aufzeichnungen sehen dann folgendermaßen aus: 24.4.93 12:41:40 AHA154x Fehler --- 11 N/A [ComputerName] Der Treiber hat einen Controller-Fehler auf \Device\ScsiPort1 entdeckt. Diese Einträge können außer acht gelassen werden. Wenn zu viele solcher Einträge aufgezeichnet wurden, weist eine Pop- up-Meldung darauf hin, daß das Fehlerprotokoll keine Einträge mehr aufnehmen kann. Dies ist vermeidbar, wenn Sie bei den Einstellungen für das Systemfehlerprotokoll festlegen, daß die aufgezeichneten Ereignisse gegebenenfalls überschrieben werden können. 5.9 BusLogic Wenn Sie einen Buslogic 747-SCSI-Adapter in Verbindung mit einem AST Manhattan SMP-Computer verwenden, müssen Sie das BIOS des Adapters deaktivieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zu dem Adapter. 5.10 Compaq Smart-SCSI-Array Damit Compaq Smart-SCSI-Array einwandfrei unter Windows NT funktioniert, muß es für die Verwendung eines anderen Interrupt als IRQ 2 konfiguriert werden. 5.11 Dell Drive Array Der Adaptec-Emulationsmodus für Dell Drive Array (DDA) muß deaktiviert werden, damit Kompatibilität mit dem Windows NT- Treiber der Hardware besteht. 5.12 Future Domain Der Windows NT-Treiber, der die Future Domain-Adapter 845, 850 und 885 unterstützt, geht von der Interrupteinstellung IRQ 5 aus. Bei einer anderen Interrupteinstellung des Adapters funktioniert der Future Domain-Treiber zwar weiterhin, doch während einer Geräteabfrage (polling) kann in diesem Fall das System verlangsamt werden. Außerdem beansprucht der Future Domain-Treiber IRQ 5 gegenüber dem System, wodurch die Funktion eines anderen für IRQ 5 konfigurierten Geräts gestört werden kann. Wenn Sie mit einem der genannten Future Domain-Treiber arbeiten, beenden Sie die Windows NT-Installation wie gewohnt, und ändern Sie die treiberspezifische IRQ-Informationen anschließend in der Registrierung. Bei falscher IRQ protokolliert der Treiber ein Ereignis, das mit Hilfe der Ereignisanzeige angesehen werden kann. Wenn Ihre 16-Bit-Future Domain-Karte oder Ihre 8-Bit-M- Serienkarte mit einem externen SCSI-Gerät konfiguriert ist, sollten Sie auf die richtige SCSI-Abschluß achten. Zu diesem Zweck müssen Sie einen Jumper auf der Karte setzen. Weitere Angaben entnehmen Sie der Dokumentation zu Ihrer Karte. Bei Future Domain-SCSI-Adaptern kann es zu Konflikten in der Speicheradressierung kommen. In diesem Fall muß die Hardware durch Jumperänderungen neu konfiguriert werden. 5.13 IBM PS/2-SCSI-Adapter Wenn Sie einen IBM-SCSI-Adapter in Verbindung mit einer BIOS- Version von vor 1991 für Windows NT konfigurieren möchten, verwenden Sie die PS/2 Reference-Diskette, Version 1.21 oder höher. 5.14 Maynard-SCSI-Adapter Sie können Windows NT nicht mit Express-Setup auf einer Festplatte installieren, die an einen WD33C9C-SCSI- Hostadapter (Maynard-SCSI-Adapter) angeschlossen ist, da Setup diesen Adapter nicht erkennt. Sie können diese Adapterkarte allerdings über das benutzerdefinierte Setup installieren. Sie können aber auch nach der Installation das Windows NT-Setup-Programm in der Hauptgruppe ausführen, um die Adapterkarte zu installieren. 5.15 Mylex DCE376 und Tangent 48933 USA Das Tangent- und Zeos 433-EISA-System ist Standardausstattung für den Mylex 376-Controller, der standardmäßig im WD1003-Emulationsmodus arbeitet. Dies erübrigt sich, wenn ein SCSI-Treiber für Windows NT verfügbar ist. 5.16 SCSI-Controller von UltraStor Wenn Schwierigkeiten mit den Bandfunktionen bei einem unterstützten 4mm-DAT-Bandgerät in Verbindung mit einem UltraStor 14F- oder 24F-Controller auftreten, können Sie ein Upgrade von UltraStor anfordern. Wenn Ihr Micronics VLB-Motherboard mit einem UltraStor 34F- Controller ausgestattet ist, sollten Sie den externen Cache der Systemplatine ausschalten. Der UltraStor 124-Adapter ist mit Wechsellaufwerken kompatibel, ermöglicht dem Benutzer jedoch nicht, die Medien zu entfernen und auszutauschen. Aus diesem Grund unterstützt Windows NT Wechsellaufwerke in Verbindung mit diesem Controller nicht. Bei der Konfiguration UltraStor 14F mit einer DEC Talk Speech Synthesizer-Karte kann es aufgrund eines E/A- Anschlußkonflikts zum Abbruch von Windows NT-Setup kommen. Dieses Problem können Sie umgehen, wenn Sie den DEC E/A auf 350 setzen oder wenn Sie die Datei ULTRA14F.SYS von der Startdiskette löschen und die Standardeinstellungen der DEC- Karte beibehalten. 5.17 Trantor Diese Adapter sind bezüglich des entsprechenden SCSI- Abschlusses sehr empfindlich. Wenn Windows NT sich beim Systemstart "aufhängt" oder wenn Windows NT-Setup die mit dem Trantor-Adapter verbundenen Geräte nicht erkennt, überprüfen Sie, ob SCSI-Abschlußstück korrekt angebracht wurde und eines der mit dem Trantor-Adapter verbundenen Geräte einen Abschlußwiderstand bereitstellt. Der T228 MCA-SCSI-Adapter von Trantor wird auf dem IBM PS/2 Model 95 nicht unterstützt. 5.18 Texel DM-5024-CD-ROM Für die Kompatibilität des DM-5024-CD-ROM mit Windows NT ist die Firmware-Version 1.10C von Texel erforderlich. Fordern Sie Informationen zu einem entsprechenden Upgrade bei Texel an. 6.0 Fehlermeldungen 6.1 NTLDR nicht gefunden Diese Meldung wird angezeigt, wenn sich die Datei NTLDR nicht im Stammverzeichnis des Laufwerks C: befindet. Sie können diese Datei sowohl von der CD-ROM als auch von der entsprechenden Diskette nach C:\ kopieren. Wenn Sie NTLDR von der CD-ROM kopieren möchten, müssen Sie das CD-ROM-Laufwerk zum aktuellen Laufwerk machen und den folgenden Befehl eingeben: copy \i386\ntldr C:\ Wenn Sie NTLDR von Diskette kopieren möchten, müssen Sie die Diskette 2 in Ihr Diskettenlaufwerk einlegen und dieses Laufwerk zum aktuellen Laufwerk machen. Geben Sie danach folgenden Befehl ein: expand ntldr.$ c:\ntldr 6.2 Fehler 0x0000001E Im allgemeinen weist dieser Fehler auf ein Problem des Dateissystems hin. Führen Sie für dieses Laufwerk CHKDSK oder ein ähnliches Hilfsprogramm aus. Überprüfen Sie, ob Ihre Hardware in der Hardware-Kompatibilitätsliste aufgeführt ist. 6.3 Fehler 0x00000069 oder 0x00000067 Dieser Initialisierungsfehler zeigt an, daß Windows NT den Festplattencontroller nicht ansprechen kann. Versuchen oder prüfen Sie folgendes: - Verringern Sie die DMA-Übertragungsrate des Controllers. - Prüfen Sie, ob beide Enden des SCSI-Busses elektrisch abgeschlossen sind. - Vergewissern Sie sich, daß es keine Konflikte bezüglich der IRQ-Leitungen oder der Speicheradressen gibt. - Vergewissern Sie sich, daß Sie weder mit einem fehlerhaften noch mit einem nichtunterstützten Treiber arbeiten. - Prüfen Sie, ob sich die Datei NTDETECT.COM im Stammverzeichnis des Startlaufwerks befindet. - Vergewissern Sie sich, daß keine Windows NT- Systemdateien fehlen. 6.4 NMI Hardware-Fehler Diese Fehlermeldung wird durch ein Hardware-Problem verursacht. In einigen Fällen kann der Arbeitsspeicher des Rechners fehlerhaft sein und einen Fehler verursachen, der unter MS-DOS oder Windows 3.x nicht auftritt, sondern erst unter Windows NT bemerkbar wird. Speicherfehler treten dann auf, wenn die Zugriffsrate nicht den Anforderungen der Systemplatine genügt oder wenn SIMM-Module oder Speicherbausteine eines Moduls unterschiedliche Zugriffsraten haben. Dieses Problem kann auch auftreten, wenn die Rate, mit der auf Cache-Speicher zugegriffen wird, zu niedrig ist. Die ersten Schritte zur Fehlerbehebung bestehen meist darin, sich zu vergewissern, daß die Kontakte aller Karten und Speichermodule sauber sind, daß die Karten und die Speichermodule einwandfrei sitzen und daß sich kein Staub in dem Rechner befindet. 6.5 Systemfehler F002 Wenn Sie diese Fehlermeldung erhalten, ist höchstwahrscheinlich Ihre Hardware fehlerhaft (zum Beispiel kann der Arbeitsspeicher unbrauchbar sein). Starten Sie das von dem Hersteller bereitgestellte Diagnoseprogramm, und prüfen Sie, ob Ihr Arbeitsspeicher schnell genug für Ihre CPU ist. 7.0 Bildschirmtreiber und -adapter (x86-Computer) Windows NT unterstützt über 45 Bildschirmadapter und bietet damit eine ausgezeichnete Unterstützung für Bildschirme auch im High-End-Bereich. Es folgen einige ausführliche Anmerkungen zur Bildschirmunterstützung von Windows NT. Die Informationen in diesem Abschnitt beziehen sich nur auf x86-Computer. Um einen anderen als den VGA-Bildschirmadapter auszuwählen, müssen Sie Windows NT entweder über das benutzerdefinierte Setup installieren oder nach erfolgter Installation das Programm "Windows NT-Setup" aus der Hauptgruppe ausführen. Die vorliegende Version unterstützt die VGA-Standardkarten sowie einige neuere Bildschirmkarten. Falls die von Ihnen verwendete Bildschirmkarte in diesem Abschnitt nicht aufgeführt ist, wählen Sie während des Windows NT-Setups bei dem Anzeigetyp "VGA" aus. Falls Sie in Setup einen Anzeigetyp wählen, den Ihre Hardware nicht unterstützt, müssen Sie Windows NT neu installieren. Bei der Einstellung eines höheren Auflösungsmodus sollten Sie bedenken, daß Ihr Monitor die Auflösung und die angegebene Frequenz unterstützen muß. Falls der vom Benutzer gewählte Anzeigetyp unzutreffend ist - weil diese Bildschirmkarte nicht installiert war oder weil die Karte nicht über den erforderlichen Bildschirmspeicher verfügt - wird von Setup automatisch ein anderer Treiber ausgewählt, damit das System gestartet werden kann. Bei Problemen können Sie die erforderlichen Einstellungen in der zur Bildschirmkarte gehörigen Anleitung nochmals nachlesen. Möglicherweise haben Sie Windows NT betreffende Angaben übersehen, wenn die Karte bereits unter Windows 3.1 installiert wurde. Im allgemeinen verwenden Windows NT-Bildschirmtreiber keine Interrupts. Bei zahlreichen VGA-Karten wird jedoch die EGA- Kompatibilität über Interrupt IRQ 2 mit Jumpern eingestellt. Wenn möglich, sollten Sie Interrupt IRQ 2 deaktivieren. In bestimmten Fällen werden Sie während der Installation von Windows NT aufgefordert, die Frequenz für Ihre Karte einzustellen. Mögliche Einstellungen können Sie dem Monitorhandbuch entnehmen. In Zweifelsfällen sollten Sie eine niedrigere Auflösung wählen und zu einem späteren Zeitpunkt höhere Auflösungen ausprobieren. Wenn dann nach dem Ändern dieser Einstellungen und einem Neustart die Bildschirmdarstellung nicht einwandfrei funktioniert, führen Sie nochmals einen Neustart durch, und stellen Sie die vorherigen Bildschirmeinstellungen mit der letzten als funktionierend bekannten Konfiguration wieder her. Bitte beachten Sie, daß einige Monitore durch falsche Bildschirmeinstellungen beschädigt werden können. Bildschirmspeicher-Mindestanforderungen bei Windows NT: 640x480x16 Farben 512 KB 640x480x256 Farben 512 KB 800x600x16 Farben 512 KB 800x600x256 Farben 1 MB 1024x768x16 Farben 512 KB 1024x768x256 Farben 1 MB 1280x1024x256 Farben Siehe die jeweiligen Treiberanforderungen 7.1 VGA Falls Probleme mit dem Standard-VGA-Treiber auftreten, können Sie einen alternativen VGA-Treiber ausprobieren, der auf die Register VGA-Karte direkt zugreift. Der Standard-VGA- Treiber verwendet zur Initialisierung der Bildschirmkarte das BIOS des VGA-Bildschirmadapters. Um den alternativen Treiber zu verwenden, benennen Sie den Standardtreiber VGA.SYS in VGA.SAV um. Kopieren Sie anschließend VGA_ALT.SYS nach VGA.SYS, und starten Sie das System neu. 7.2 8514/A und kompatible Adapter Wenn Sie Windows NT auf einem Computer mit einer 8514/A- oder kompatiblen Grafikadapter (z.B. 8514/A von IBM oder 8514Ultra von ATI) installieren und der Computer mit einer älteren BIOS-Version ausgestattet ist, wird im benutzerdefinierten Setup die Bildschirmkarte möglicherweise als "Unbekannt" angezeigt. Sie können während des Windows NT-Setups die Bildschirmtreiberoption von "Unbekannt" in den Standard-VGA- Treiber (640x480, 16 Farben) ändern. Bei einer ATI 8514 Ultra-Grafikadapter können Sie nach Beenden der Installation das Programm "Windows NT-Setup" aus der Hauptgruppe ausführen, um den entsprechenden ATI-Bildschirmtreiber auszuwählen. Express-Setup trifft für den Bildschirmtreiber automatisch die Einstellung "Standard-VGA" (640x480, 16 Farben), wenn eine unbekannte Bildschirmkarte gefunden wird. Die vorliegende Windows NT-Version enthält keinen anderen Bildschirmtreiber für 8514/A- oder kompatible Grafikadapter. 7.3 Cirrus-basierte Adapter Wählen Sie für Adapter, die auf dem Cirrus Logic Chip-Set basieren, während des Setups unter Anzeigetyp "Cirrus" in Verbindung mit der entsprechenden Auflösung. 7.4 VESA VGA Der VESA VGA-Treiber erkennt anhand des neueren Standards, ob eine Karte für den 800x600 Super VGA-Modus ausgelegt ist. VESA VGA wird nicht unterstützt, wenn die installierte Karte mit dem alten Standard arbeitet oder wenn die Karte ein MS- DOS-basiertes speicherresidentes Programm zur Ausführung des Super VGA-Modus benötigt. Statt dessen wird der VGA-Modus unterstützt. 7.5 Diamond SpeedSTAR (und übrige ET4000 SVGA) Wählen Sie für Diamond SpeedSTAR-Karten während des Setups unter Anzeigetyp "ET4000" in Verbindung mit der entsprechenden Auflösung. Einige ET4000-Adapter unterstützen das Einstellen der Frequenz über Software nicht. Falls Ihre Karte nur über 512 KB Bildschirmspeicher verfügt, funktionieren die Bildschirmmodi 800x600x256 Farben und 1024x768x256 Farben nicht einwandfrei. 7.6 ProDesigner II Wählen Sie für Orchid Technologies ProDesigner II- und ProDesigner IIs-Karten während des Setups unter Anzeigetyp "ET4000" in Verbindung mit der entsprechenden Auflösung. 7.7 S3 VGA Zur Ausführung des S3-Bildschirmtreibers wird ein Grafikadapter mit einem Bildschirmspeicher von mindestens 1 MB benötigt. Die Einstellung der vertikalen Auffrischungsraten erfolgt bei den meisten S3-basierten Bildschirmadaptern über Dip- Schalter auf der Karte oder über ein MS-DOS-Programm, das den ROM-Speicher des Adapters programmiert. Wählen Sie für diese Systeme die Standardeinstellungen in Windows NT-Setup aus. Das MS-DOS-basierte Installationsprogramm für diese Karten muß unter MS-DOS ausgeführt werden. Bei DELL- Computern oder Number Nine-Karten können Sie andere Einstellungen wählen, sofern diese aufgeführt sind. Falls Probleme bei der Verwendung einer S3-basierten Bildschirmkarte in Verbindung mit einem Hewlett-Packard Vectra-Computer auftreten, können Sie beim Technischen Service von Hewlett Packard ein Upgrade für Ihre BIOS EEPROMs anfordern. 7.8 Trident Wählen Sie für Trident-Karten während des Setups unter Anzeigetyp "Trident" in Verbindung mit der entsprechenden Auflösung. Bei Trident 8900c-basierten Karten werden MS-DOS- basierte Anwendungen im 256-Farben-Modus in angehaltenen Fenstern fehlerhaft dargestellt. 7.9 Video Seven, Headland Technologies VRAM II und VRAM II Ergo Wählen Sie für die genannten Karten während des Setups unter Anzeigetyp "Video Seven VRAM" in Verbindung mit der entsprechenden Auflösung. Wenn Sie VRAM II in Verbindung mit der BIOS-Version 8.05 verwenden, erscheinen beim einem Neustart möglicherweise unzusammenhängende Zeichen oder vertikale Linien. Bei Headland Technologies können Sie ein ROM-Upgrade anfordern. Probleme treten bei der VRAM II Ergo-Bildschirmkarte auf, wenn die Dip-Schalter nicht richtig eingestellt sind. Bis auf Schalter Nr.3 sollten alle Schalter auf "OFF" (rechte Position) stehen. Falls sich das Problem dadurch nicht beheben läßt, wenden Sie sich an den Technischen Service von Headland Technologies. VRAM I BIOS rev. 1.18 unterstützt 256-Farben-Modi unter Windows NT nicht. Die IRQ-Jumper sollten immer auf "OFF" gesetzt sein. Bitte beachten Sie, daß die Einstellungen bei BIOS rev. 8.57 und 8.59 genau entgegengesetzt sein müssen, als dies im den zugehörigen Handbüchern angegeben ist. 7.10 Western Digital/Paradise Wählen Sie für Western Digital-Karten während des Setups die Einstellung "WD" in Verbindung mit dem entsprechenden Bildschirmmodus. Geprüft wurden von uns die Chip-Sätze WD90C30 und WD90C31. 7.11 XGA Wählen Sie für diese Karten während des Setup unter Anzeigetyp "XGA" oder "XGA2" in Verbindung mit der entsprechenden Auflösung. XGA-Karten benötigen 1 MB Bildschirmspeicher und unterstützen nur 256-Farben-Modi. Beachten Sie, daß der Monitor die gewählten Einstellungen unterstützen muß. Installieren Sie XGA-Treiber auf portablen Computern mit Plasmabildschirm nur, wenn ein externer Monitor angeschlossen ist. 7.12 ATI Die ATI-Treiber unterstützen die folgenden Karten: GRAPHICS ULTRA GRAPHICS VANTAGE 8514/ULTRA GRAPHICS ULTRA PRO GRAPHICS ULTRA+ GRAPHICS ULTRA, GRAPHICS VANTAGE und 8514/ULTRA mit 1 MB Grafikspeicher unterstützen Auflösungen von 640x480, 800x600, 1024x768 bei 256 Farben. GRAPHICS ULTRA PRO und GRAPHICS ULTRA+ mit 2 MB Grafikspeicher und aktivierter Apertur unterstützen folgende Auflösungen: 640x480, 800x600, 1024x768, 1280x1024 8 bpp [256 Farben] 640x480, 800x600, 1024x768 16 bpp [65.536 Farben] 640x480, 800x600 24 bpp [16.777.216 Farben] 640x480 32 bpp [16.777.216 Farben] GRAPHICS ULTRA PRO und GRAPHICS ULTRA+ mit 1 MB Grafikspeicher und deaktivierter Apertur unterstützen folgende Auflösungen: 640x480, 800x600, 1024x768 8 bpp [256 Farben] 640x480 16 bpp [65.536 Farben] GRAPHICS ULTRA PRO und GRAPHICS ULTRA+ unterstützen in einem ISA-Bus-Computer bei deaktivierter Apertur folgende Auflösungen: 640x480, 800x600, 1024x768, 1280x1024 8 bpp [256 Farben] 640x480, 800x600, 1024x768 16 bpp [65.536 Farben] Voraussetzung für die Unterstützung der Auflösungen und Pixeltiefen ist das Vorhandensein einer ausreichenden Speicherkapazität auf den Karten. Bei allen Karten ist mindestens 1 MB Grafikspeicher erforderlich. Die Pixeltiefe hängt vom DAC-Typ der Bildschirmkarte ab. Wenn Sie eine Auflösung wählen, die nicht unterstützt wird oder für die Ihre Karte nicht ausgelegt ist, wird diese vom Treiber durch eine unterstützte Auflösung ersetzt. Folgende Konfigurationen werden nicht unterstützt: GRAPHICS ULTRA, GRAPHICS VANTAGE und 8514/ULTRA bei 1280x1024 und 16 Farben. GRAPHICS ULTRA PRO und GRAPHICS ULTRA+ mit ISA-Bus und OHNE Apertur (d.h. über 12 MB RAM) bei folgenden Auflösungen: 640x480, 800x600 24 bpp [16.777.216 Farben] 640x480 32 bpp [16.777.216 Farben] 8.0 Wechseldatenträger Laufwerke für Wechselmedien (wie Bernoulli- und Syquest- Laufwerke) werden nur mit den Dateisystemen FAT und NTFS unterstützt. In optischen Laufwerken, die Medien mit größeren Sektoren als 512 Bytes unterstützen, muß während der Installation von Windows NT ein Medium mit einer Sektorgröße von 512 Byte geladen sein, auch wenn Windows NT nicht auf dem optischen Laufwerk installiert wird. Falls Sie Windows NT bzw. einen Teil von Windows NT auf Wechselmedien installieren, müssen Sie sicherstellen, das Windows NT vor dem Entfernen des Mediums heruntergefahren wird. Dazu wählen Sie den Befehl Herunterfahren aus dem Menü Datei des Programm-Managers. Entfernen Sie das Medium nicht, bis Windows NT den Systemabschluß vollständig durchgeführt hat. Das Medium muß installiert sein, um das Installationsprogramm von Windows NT auszuführen. 9.0 Internationale bzw. sprachspezifische Anmerkungen 9.1 Unterstützte Tastaturbelegungen Im Verlauf einer Installation stehen die folgenden Tastaturbelegungen nicht zur Verfügung: Griechisch Polnisch (Programmierer) Russisch Tschechisch Ungarisch Diese Tastaturen können nur mit Unicode-Anwendungen eingesetzt werden und erfordern, daß die Unicode-Schriftart "Lucida Sans Unicode" installiert wird. 9.2 Verwenden mehrerer Sprachen in einer Domäne Beim Planen Ihres Netzwerks sollten Sie keine Windows NT- Computer, auf denen unterschiedliche Sprachversionen installiert sind, in derselben Domäne verwenden. Ansonsten können Probleme auftreten, die auf die von Windows NT vordefinierten Benutzerrechte und -konten zurückzuführen sind. Die in diesem Fall anzuwendende Strategie ist, Computer mit derselben Sprachversion in einer Domäne zusammenzufassen und Verbindungen zwischen Domänen unterschiedlicher Sprache über Vertrauensbeziehungen herzustellen. 9.3 Windows-Migration Vermeiden Sie, eine lokalisierte Windows NT-Version über eine Windows-Version unterschiedlicher Sprache zu installieren und eine Migration durchzuführen. Die Migration einer unterschied- lichen Sprachversion verursacht das Vorhandensein doppelter Gruppen- und Programmnamen in verschiedenen Sprachen. 10.0 Installieren von Windows NT über NextStep NextStep nimmt unübliche Änderungen an Partitionstabellen vor. Diese Änderungen können dazu führen, daß ein falscher Wert bezüglich des auf einem Laufwerk noch freien Speicherplatzes ermittelt wird. Wird mehr Speicherplatz mitgeteilt als verfügbar ist, kann die Installation fehlschlagen, weil auf dem Laufwerk nicht genügend Speicherplatz frei ist. 11.0 Umwandeln von Dateisystemen während der Installation Wenn Ihre Festplatte zu fragmentiert ist, findet Setup eventuell nicht genügend zusammenhängenden Platz, um die Systemdateien anzulegen. In diesem Fall ist Setup nicht in der Lage, den jeweiligen Datenträger am Ende der Installation zu konvertieren. Bevor Sie erneut versuchen, den Datenträger zu konvertieren, müssen Sie entweder einige Dateien löschen oder die auf dem Laufwerk befindlichen Daten sichern und das Laufwerk neu formatieren. 12.0 Formular zum Melden von Systemfehlern Meldungen über Systemfehler, die Sie Microsoft zuleiten, sollten Sie mit Hilfe der Datei BUGREP.TXT schriftlich abfassen. Diese Datei befindet sich im Verzeichnis \SUPPORT\SUPTOOLS auf der CD-ROM bzw. auf Diskette 4 der Diskettenversion. In der Datei SAMPBUG.TXT wird veranschaulicht, wie der Fehlerreport auszufüllen ist. Der Text ist auf Englisch, um eine weltweite Auswertung zu vereinfachen.